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» Rund um Teneriffa 2014

 

   Ein paar Sonnentage im "Ewigen Frühling"

                    (2.-9.Februar 2014)


Es ist "nass & kalt" als ich am Flugplatz Memmingen den Ryanair-Flieger betrete. Er bringt mich in 4 Stunden 300 km westlich von Afrika auf die größte der Kanarischen Inseln. "Teneriffe" erstreckt sich bei 83 km Länge & bis zu 51 km Breite über 2040 Quadratkilometer Fläche. Überragt wird die Insel vom 3718 m hohen Pico del Teide.

 

Am Süd-Airport  "Reina Sofia"  übernehme ich von Avis mein "Ro-tel". Es ist diesmal ein nagelneuer "Golf" und er ist auf meiner Insel-Rundfahrt mein "Blech-Zelt"!  Frieren muss ich ganz sicher nicht, denn die Nachttemperaturen fallen nicht unter 14 Grad, tagsüber steigt das Thermometer bis auf über 22 Grad. Auch das Meerwasser ist vergleichsweise warm, so daß täglichem Schwimmen im Atlantic nichts im Wege steht

.

Allerdings gibt es hier nicht die Möglichkeit, (etwa wie auf der Nachbarinsel "Gran Canaria")  kilometerweit im hellen Sand, (die Füße vom Wasser umspült), den Strand entlang zu wandern.

Dafür entschädigen herrliche Blicke, unterschiedlichste Landschaften & gut ausgebaute Wanderwege.

 

Meine Route folgt  der Küste im Uhrzeigersinn. Von "Aldea blanca"  fahre ich nach "Los Christianos" & spaziere entspannt durch die netten Gassen dieser Kleinstadt und weiter zum nebenan beginnenden "Playa de los Américas", einer Touristen-Hochburg und dem Eldorado der "Wellenreiter", die hier zahlreichst ihrem nicht ganz ungefährlichen Hobby fröhnen.

 

Teils direkt am Meer, teils etwas im Landesinneren führt mich die Küstenstrasse über "Adeje", "Alcalá" nach "Acantilado de los Gigantes". Hier erhebt sich eine Steilküste fast 600 m aus dem Meer. Von hier aus sieht man auch die kleine Nachbarin "La Gomera". Dazwischen ist das Meer bis ca. 2000 m tief und bietet beste Lebensbedingungen für Grindelwale & Delfine, die sich hier zahlreich im klaren Wasser tummeln.

Zertifizierte Boote dürfen die Schutzzone befahren und so kann man (auch als Landratte) diese imposanten Tiere aus der Nähe betrachten.

 

Jetzt geht´s rein in die Berge, Über "Tamaimo" & "El Moledo"  in das abgelegene Bergdorf  "Masca". Kleine, armselige Häuschen (teilweise ohne Strom & fliesendes Wasser) kleben am steilen Hang. Hier dauerhaft zu leben, ist eine harte Angelegenheit.

Weiter über "Valle de Arriba", "Ruigómez", "Garachio", "San Felipe", "Los Realeos" nach "Puerto de la Cruz".  Das einstige kleine Fischerdorf hat sich zu einer respektablen, sehenswerten Touristenstadt gemausert.

 

Weiter in Meeres-Sichtweite gondle ich bis "Tacoronte", dann gehts wieder ins Landesinnere nach "San Cristobal de Laguna". Wegen der typisch kanarischen Architektur mit gepflasterten Straßen & Kolonialstil wurde diese Stadt mit unverwechselbarem Flair  "Weltkulturerbe".

Ich mache einen Abstecher nach "Las Mercedes" am Rande des "Anaga-Gebirges". Hier dominieren Landwirtschaft, Weinbau & Imkerei. Wein, Honig & Ziegenkäse sind besondere Spezialitäten dieser Gegend.

 

"Santa Cruz de Tenerife" die moderne, Hauptstadt mit vielen architektonischen "Leckerbissen" ist in jedem Fall einen ausgiebigen "Stadtbummel" wert, aber man könnte locker auch ein paar Tage verbringen, um Stadt, Überseehafen & Umgebung zu erkunden.

 

Auf der normalen Straße, die oft in Sichtweite der A1 verläuft, fahre ich Südwärts bis "Candelaria". Sehenswert sind die "Basilica de la Virgin" & die imposanten Statuen der früheren "Guanchen-Könige".

Weiter über "Gülmar", "Puerto de Gülmar", "Fasnia", "Los Roques" "Poris de Abona" nach "San Isidro". Somit habe ich die Insel nun umrundet.

 

Jetzt biege ich ab ins Landesinnere, Richtung "Teide". Über "Granadila de Abona", "Vilaflor" komme ich in den "Parque National del Teide", ein riesiges Naturschutzgebiet. Wanderer & Kletterer sind hier zahlreich anzutreffen. Bis auf etwa  2500 m Höhe kann man den "Teide" mit dem Auto erklimmen. Danach führt eine Kabinenseilbahn bis ca. 200 m unter den 3.718 m hohen Vulkan-Gipfel, der oft auch im Sommer ein Schnee-Häubchen trägt.

 

Endlose Lava-Geröllfelder wechseln im "Parque Natural Corona Forestal" zu lichten Pinien-Wäldern. Über "Chirche" & "Chio" komme ich wieder herunter zur Westküste bei "Los Gigantes". Von dort bummle ich die Küste runter, bis "Costa del Silencio", halte zwischendurch immer mal inne, um nette kleine Dörfchen zu erkunden & in kleinen Buchten zu baden, ehe ich mein "Golf-Hotel" wieder an der Avis Station am Airport abgeben muß!

 

Fazit: Eine tolle Insel, mit wunderbarer Landschaft, mit gleichbleibend angenehmem Wetter, reichlich "Sehenswertem", zahlreichen Sportmöglichkeiten, netter Gastronomie & zahlreichen kleinen Badestränden. Kurzum, eine Insel die man gerne öfter besucht & die ein "Paradies" für "Winterflüchtlinge" ist.

 

Bilder sagen mehr als Worte, leider müssen Sie diesmal mit u.a. Video vorlieb nehmen, meine Camera ist mir  leider in der Hauptstadt auf unerklärliche Weise "abhanden" gekommen.

 

(Quelle:YouTube)

 Adios Teneriffa !

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