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         Südfrankreich 2016

                        11. - 19. Juli 2016



Mein Tour Bus ist reisefertig und alles Notwendige verstaut ... dann geht´s jetzt los. Ich will entlang der Meereslinie von "Cassis" (Nähe Marseille) bis "Genua" also die  Côte d´ Azur und  Riviera di Ponente  erkunden.

Vorbei am Schloß des Fürsten von Liechtenstein in "Vaduz", führt mich der Weg Richtung Süden ! 

Durch nette Dörfchen, gemächlich durch die wunderschöne Schweiz Richtung "Chur".

Blick über "Flims".

Bei Starkregen haben wir uns den Oberalppass hochgeschraubt. Der Morgen+8-Fahrer und ich trocken. Der Driver der offenen Kurvenmaschine dagegen war pitschnass !

 

Auch die Eidgenossen verstehen Spaß und haben hier den höchstgelegenen Leuchtturm der Schweiz errichtet.

Der Pass-Scheitelpunkt auf 2046 m ist erreicht, jetzt geht´s dann wieder abwärts.

Die zwei Hirtenhunde samt Älpler sind froh, daß ihr Gefährt überdacht ist !

Hotel zur Sonne in "Andermatt", in sehr gut erhaltenem alten Baustil. Wie in der Schweiz üblich, wird Flagge gezeigt !

Den Kühen im Alm-Urlaub schmecken die würzigen Kräuter!

Die Farbe des Autos verschmiltzt beinahe mit der Schneewand auf dem Scheitelpunkt des Furka-Passes in 2436 m Höhe.

Altes Holzblockhaus, wie man es in der Gegend um "Brig" öfter antrifft.

Das Stockalperschloss Brig im Wallis.

Mit solchen gelben Kutschen (li/re) wurde die erste reguläre Postverbindung über den Simplon-Pass nach Lyon gestellt.

Jetzt in Frankreich: Kirche am Wegrand nach "Albertville".

Wegen Regen nur kurzer Bummel durch "Albertville".

An "Grenoble" vorbei, der Route dé Napoleon folgend, durch herrliche Landschaften.

Bauernhöfe in überschaubarer Größe mit zufriedenen Kühen!

In "Sisterone" angekommen, habe ich unterhalb der Festung einen ruhigen Schlafplatz.


Windrad mit Olivenbaum.

Blütenpracht an allen Wegen.

Angekommen am südlichsten Ort dieser Reise, in "Cassis"  Das Wetter ist mittlerweile toll ! Entsprechend voll ist der Strand mit Sonnenanbetern und Badenden. Deshalb schlendere ich erstmal durch den Hafen !

Yacht der leicht gehobenen Klasse !

Spätabendliche Strand-Idylle in "Le Lavandou".

Auch Franzosen haben das, wofür Deutsche verurteilt werden, nämlich National-Stolz und zeigen das auch mit ihren Flaggen.

Gepflegte wunderschöne, flache Feinsand-Strände mit glasklarem Salzwasser.

Boule ist franz. Nationalsport der meist etwas Gereifteren und für Spielflächen finden sich auch im Stadtcentrum geeignete Plätze.

Weil ich mit meinem Schlaf-Mobil  gerne frei stehe, kann ich bei diesem Blick nur sagen:  Meine Toilette, meine Süßwasser-Dusche, mein Strand, meine Salzwasser-Badewanne !!!

Ob meine Evalia  jetzt in den Fuhrpark des  Luxury Limousine Service von "Saint Tropez" integriert worden ist ? 

In "Saint Raphael" genieße ich zum wiederholten Male, die Vorteile meines kompakten Campers, denn die sogenannten Teppichklopfstangen schließen höhere Wohnmobile oft von zentrums- und strandnahen Parkplätzen aus.


Beim Bummel entdecke ich diesen kleinen, feinen Laden, in dem dutzende Sorten örtlich produzierter, köstlicher Marmeladen, Gelées und Säfte angeboten werden.

Auch dieser Kunst-Handwerker  fertigt selbst an, was er in seinem Atelier zum Kauf anbietet !

In "Saint Raphael" findet man beim Spazieren manches historische Gebäude.

Diese Bäckerei verströmt den feinen Duft leckerer Bugettes und anderer kalorienreicher Köstlichkeiten.  

Die schöne Küstenstraße führt Richtung "Cannes" zeitweise etwas ins Hinterland. Hier ist Natur pur, mit viel Bäumen und Buschland.  


Dieser Fahrer wollte auf dem großen, zentrumsnahen Parkplatz wirklich in der ganz ersten Reihe stehen, da sind Schrammen wohl egal !

Hier ab "Cannes" werden die Yachten länger, voluminöser, höher

... die Autos dagegen stärker, breiter, flacher !


Schönes Palais  in "Cannes".

Entspannte Reise, durch abwechslungsreiche Landschaft und nette Dörfchen.

Was Architekten so alles einfällt !

"Nizza" wollte ich eigentlich flott durchqueren ... hat aber letztendlich fast drei Stunden gedauert. Kilometerlanger Baustellen-Stau, sowie gesperrte, dreispurige Einfallstraße, wegen des Terroranschlages am Nationalfeiertag.

Raus aus "Nizza", gibt es gleich auf der ersten Anhöhe einen tollen Blick auf den Stadtrand.

Bald bin ich in "Monte Carlo", das ich von früheren Besuchen schon  kenne  (nein, ich hab´dort wirklich kein Appartement). Das ist das sehr noble und teure Hotel Ermitage !

Blick über den Hafen zur Burg. Fürst Albért ist nicht zu Hause ... die Flagge ist nicht aufgezogen !

Zur nachmittäglichen Kaffepause bin ich ins Café Luigí eingekehrt. Es gibt leckeren Stratiatella-Kuchen, Milch und einen grandiosen Blick auf "Monte Carlo" !!! 

Nächste Station ist das Städtchen "Menton" .

Das Kätzchen lässt sich beim  Schlummer  im Blumenkasten nicht von neugierigen Besuchern stören.

Ein Novum ist, daß sich der Friedhof auf dem höchsten Plateau der Stadt befindet ... mit Blick über Meer und Hinterland.

Ich entdecke diesen Orginal 61er Camping-Bully, der äußerst gut erhalten, noch immer seinen Zweck erfülltt.


Auch hinten alles im Orginal-Zustand belassen. Eine  echte Rarität, die jedem Oldtimer-Fan das Herz höher schlagen lässt!

Einheimischer Reiter auf dem Weg zum Sport, der auf dem Pferderücken mit einem Stock ausgetragen wird. (Ringe treffen o.ä.)

Schöne Gebäude in "San Remo"

... und weiter der wunderschöne Küstenlinie entlang. Hier die Burg von "Finale Ligure".


"Savona" ist beliebter Hafen für Kreuzfahrt-Riesen

... kein Wunder, für  Landgänger  gibt es viel zu sehen.

Aus anderem  Sichtwinkel  scheint das moderne Bürogebäude mit dem Schiffskörper verschmolzen zu sein !

Die Meerjungfrau hat sich an der Pier schlafen gelegt !

Im Vordergrund: Wasser-Starter, im Hintergrund "Como".

Direkt am Comer See, die Villa Olmo. U.a. Drehort des Films Madly in Love mit Ornella Muti 1981

Eingang in die winzige, italienische Enklave "Campione d´Italia", die in der Schweiz, direkt am Lago Maggiore liegt. Begüterte können hier u.U. Steuern sparen und wenn sie wollen, das Gesparte gleich im ortseigenen Casino verzocken.

Neben teuren Appartements, gibt es hier aber auch billig,  wunderbare Ausblicke auf den Lago Maggiore.

Gemächliche Rückfahrt durch die Schweiz.

Zum Ausklang noch ein Bummel durch "Dornbirn" mit seinen schönen altertümlichen Häusern am Marktplatz

... der Stadtkirche, die einem Grichischen Tempel ähnelt,

... und dem noblen Pfarrheim, in dem sich der Diener Gottes beinahe wie ein Edelmann fühlen kann.


Gemütlich geht es durchs restliche Österreich weiter, am Bodensee vorbei, heim ins Allgäu.


Fazit: Eine tolle Reise, mit vielen neuen Eindrücken, wunderschönen Landschaften und ausgedehnten Barfuß-Wanderungen im seichten Meerwasser, am flachen, meist sandigen Strand !   

(Alle Bilder freihändig mit sehr kompakter, einfacher Digi Cam NIKON COOLPIX S 210 geknipst.)

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